So funktioniert unser Projekt
Unser Projekt folgt einer klaren Struktur – von der Rekrutierung bis zur erfolgreichen Integration in Sachsen und darüber hinaus.

1. Rekrutierung vor Ort
Gemeinsam mit Partnern wie AE Engineering Cameroon SARL und weiteren lokalen Organisationen finden wir passende Fachkräfte direkt in den Herkunftsländern. Die Auswahl erfolgt sorgfältig durch Eignungstests, Interviews und Qualifikationsprüfungen. Im ersten Jahr starten wir mit Kamerun als Pilotland. Danach weiten wir das Projekt auf Nigeria, Gabun, Kongo, Kenia, Ghana und die Elfenbeinküste aus.

2. Optimale Vorbereitung im Herkunftsland
Unsere Fachkräfte werden schon vor der Ausreise optimal vorbereitet. Dazu gehören Intensivsprachkurse (A1–B2) in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut sowie spezielle Fachsprachtrainings – sei es medizinisches Deutsch oder technisches Vokabular. In praxisnahen Schulungen erlernen Mechatroniker z.B. SPS-Programmierung, CNC-Technik und Automatisierung, während Pflegekräfte Themen wie Erste Hilfe, Krankheitslehre und Hygienestandards vertiefen. Zusätzlich bieten wir interkulturelle Trainings an, die nicht nur die deutsche Arbeitswelt, sondern auch den Alltag in Deutschland erlebbar machen – inklusive Rollenspielen und Alltagsszenarien. Persönliches Coaching, Unterstützung bei Visa- und Anerkennungsverfahren sowie die Bildung erster Netzwerke gehören ebenfalls zum Programm.

3. Ankommen und durchstarten in Deutschland
Wir lassen unsere Fachkräfte auch nach der Ankunft nicht allein. Wir unterstützen sie aktiv bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen und der Einarbeitung im neuen Job. Mentoring-Programme mit erfahrenen Fachkräften und Mitgliedern der Diaspora sorgen für Orientierung und Sicherheit. Gleichzeitig helfen wir beim Aufbau von beruflichen und sozialen Netzwerken, um die Integration langfristig erfolgreich zu gestalten.

4. Wissen weitergeben – Entwicklung stärken
Unser Projekt endet nicht in Deutschland. Durch Rückkehrinitiativen, Unternehmensgründungen und nachhaltige Partnerschaften zwischen deutschen und afrikanischen Institutionen fördern wir den Wissens- und Technologietransfer. So profitieren nicht nur Sachsen, sondern auch die Herkunftsländer langfristig von den Erfahrungen und Kompetenzen der Fachkräfte.